Arbeitsweise
Jede Lehrkraft arbeitet in ihrem Gebiet an der Förderung der Wahrnehmung nach dem Affolter-Konzept, sowie den Prinzipien des kreativen Prozesses. Das, was das Kind begriffen und erlebt hat, wird mit ihm aufgeschrieben (siehe auch Artikel von Walter Ehwald über das Versprachlichen). Die sprachliche und rechnerische Förderung erfolgen aufgrund von konkreten Erfahrungen.
Der Tagesschulbetrieb in der Kleingruppe und die anregende Umgebung am
Jonenbach geben dem Kind die Möglichkeit, in vielfältiger Weise mit
Alltagsproblemen konfrontiert zu werden (Übernahme von hauswirtschaftlichen
Aufgaben wie Einkaufen und Kochen).
Ein Vater fragt uns erstaunt, warum sein zehn-jähriger Sohn den Dreisatz könne. Er hat ihn im Kochen gelernt.
Rezepte sind meistens für vier Personen gerechnet. Nun sind aber zum Beispiel neun Personen zum
Mittagessen da. Um heraus zu finden, welche Menge gebraucht wird, wird das Rezept auf eine und dann auf
neun Personen umgerechnet.
Im Handeln können die Rechenoperationen auf sinnvolle Art erlebt und begriffen werden.